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DSV-Team holt bei der Ski-Weltmeisterschaft zweimal Bronze

Die Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen (Werdenfelser Land) ist inzwischen herum. Als letztes waren die Slalom-Läufer der Herren unterwegs, der WM-Titel ging an Frankreich. Damit blieben sowohl DSV-Läufer Felix Neureuther als auch die ÖSV-Herren ohne WM-Titel. Trotzdem gewann die Skination Österreich insgesamt viermal Gold in Garmisch-Partenkirchen bzw. belegte im Team-Wettbewerb knapp geschlagen Rang 2. Der Medaillienspiegel wird klar von Österreich angeführt, die ihre Vormachtstellung auch in der ewigen Medaillienwertung vor der Schweiz und Frankreich deutlich ausbauen konnte.

Mehr Artikel und Informationen zur Ski-Weltmeisterschaft bzw. zu den Milka-Ski-Girls finden Sie unter www.skiriffic.com

Haben die DSV-Läuferinnen Chancen im Riesenslalom?

Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg, Maria Riesch: Drei Namen, die im Riesenslalom eigentlich als Garant für eine Medaillie sind. Aber: alle drei sind angeschlagen, Weltmeisterin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen wird von Rückenbeschwerden geplagt, deren Ursache unklar sind. Die Garmisch-Partenkirchenerin Maria Riesch (Führende des Gesamtweltcups in dieser Saison) sowie Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Kreuth wurden in den vergangenen Tagen von einer Grippe geschwächt. Rebensburg spricht jedoch bereits wieder davon, annähernd fit und 100 % leistungsfähig zu sein. In dieser Saison konnte sie bereits mehrfach begeistern – vielleicht auch bei der Heim-Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Neben den drei Topstars werden Lena Dürr (Germering) und Veronika Staber (Samerger / Chiemgau) antreten. Gerade Dürr hatte am Vortag beim Team-Wettbewerb begeistert und ihre beiden Rennen, die sie bestritt, jeweils gewonnen. Vielleicht ist auch hier eine Überraschung möglich?

Der Riesenslalom-Lauf beginnt um 12:00 Uhr.

Startliste:
1. Tina Maze
2. Tanja Poutiainen
3. Tessa Worley
4. Maria Riesch
5. Kathrin Zettel
6. Viktoria Rebensburg
7. Kathrin Hölzl
8. Elisabeth Görgl
9. Federica Brignone
10. Maria Pietilae-Holmner

Team-Wettbewerb – Haben die DSV-Rennläufer eine Chance?

Von Ramona Schittenhelm

Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Im Team-Wettstreit werden jeweils zwei weibliche und zwei männliche Team-Mitglieder einer Mannschaft gegeneinander antreten. In dieser Form ist der Team-Wettbewerb neu, die Veranstaltung soll aber für eine gewisse Attraktivität sorgen, da der Zuschauer so hautnah sieht, welcher Fahrer schneller ist. Sicherlich eine gute Idee, den erst vor einigen Jahren geschaffenen Wettbewerb zu verändern bzw. zu verbessern.

Nimmt man die Namen der bei der Weltmeisterschaft aktiven deutschen Sportler und Sportlerinnen, würde Deutschland ganz klar zu den Favoriten zählen. Als die drei Favoritinnen für den Damenpart galten die Olympiasiegerinnen Maria Riesch und Viktoria Rebensburg sowie Weltmeisterin Kathrin Hölzl. Aus Verletzungsgründen wird nur von den drei bekanntesten deutschen Ski-Damen keine dabei sein können. Vielmehr werden nun Lena Dürr (Germering), Veronika Staber (Samerberg) und Veronique Hronek (Inzell) gegen die weiblichen Konkurrentinnen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Amerika und Kanada antreten. Die jungen Damen haben ein Durchschnittsalter von 21 Jahren und stammen alle drei aus Oberbayern. Hier davon auszugehen, dass die Damen chancenlos sind, wäre ein Irrglaube. Schließlich ist gerade Dürr in dieser Saison bereits im Weltcup hinein gefahren in die Top-Klasse. Dazu kommt der Faktor “Heim-Weltmeisterschaft”. Das Publikum wird hier sicherlich eine entscheidende Rolle spielen. Denn schließlich will man die Mannschaft um die beiden für Garmich-Partenkirchen startenden Fahrer Fritz Dopfer und Felix Neureuther nach vorne peitschen. Als sechster Aktiver gehört Stefan Luitz aus Bolsterlang zum DSV-Ski-Team.

Weitere Texte rund um die Ski-Weltmeisterschaft finden Sie im Bereich Marketing “Sport-Events in Bayern”.

Angela Merkel als offizieller Repräsentant Deutschlands bei der Ski-WM

Zwischen dem 7. und 20. Februar 2011 findet im Werdenfelser Land die Ski-Weltmeisterschaft statt. Pünktlich um 18.45 Uhr fiel der Startschuss, die Spiele sind seit diesem Zeitpunkt offiziell eröffnet. Im Rahmen der Eröffnungsfeier, an der auch Bundekanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer teilnahmen, präsentiert sich die Region ohne viel Schnörkel und mit regionalen Schmankerln.

An der WM nehmen 500 Sportler aus 70 Nationen teil. Das Motto der Veranstaltung “typisch Bayerisch” wurde die Zeremonie dabei voll gerecht, ohne in Kitsch abzudriften. Die Sportler um Maria Riesch und Viktoria Rebensburg kamen um 18.00 Uhr alle gemeinsam ins Stadion unterhalb der Skisprungschanze. 11.000 Fans vor Ort sowie Millionen an den Bildschirmen verfolgten die Zeremonie, bei der die regionalen Trachten- und Musikgruppen sowie ehemalige Weltklassesportler wie Katja Seizinger und Markus Wasmeier beteiligt waren.

Natur gilt im Werdenfelser Land, zu dem Garmisch Partenkirchen zweifelsfrei zählt, als ein wichtiger Punkt. Die elfjährige Emelie, verkleidet als Momo von der “Unendlichen Geschichte” bot den Zuschauern einen Überblick – gezeigt auf einer Leinwand. Ein Sportler erklimmte virtuell die Zugspitze, in dem er die Sprungschanze nach oben wanderte. An die Schanze projeziert wurden die Konturen der Zugspitze.

Martin Lindauer kümmerte sich um die Musik während der Eröffnungsfeier, die von den Münchner Synphonikern dargeboten wurde. Neben Rosi Mittermeier, Christian und Felix Neureuter ist auch Tochter Amelie an der Ski-WM beteiligt. Die 29-Jährige kümmerte sich neben der Gestaltung einiger Kostüme der Eröffnungsfeier gemeinsam mit anderen um das Design der Siegertrophäen.

Werbemaschinerie Fußball-Weltmeisterschaft …

in einem Monat beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. In der Zeit vom 11. Juni bis 11. Juli werden 32 Mannschaften um den Weltpokal kämpfen. Die DFB-Mannschaft wird nach dem erfolgreichen Sommermärchen 2006 in Deutschland dieses Mal in der Gruppe D antreten. Die Gegner sind Serbien, Ghana und Australien. Das erste Spiel der Mannschaft von Joachim Löw wird am 13. Juni gegen Australien sein.

Spätestens jetzt beginnt die heiße Phase für Unternehmen. Immer mehr Werbespots von weltweit agierenden und namhaften Unternehmen zeigen Fußballspieler – beim ernährungsbewußten Einkauf, beim morgendlichen Schlemmen von Schokocreme oder wenn sie sich per Schiene kostengünstig von A nach B befördern lassen möchten.

Eigentlich ist es doch so, dass der Fußball als Mannschaftssport im Vordergrund steht – stehen sollte? Zumindest 90 Minuten lang Fans zusammen schweißt und ein WIR-Gefühl erzeugt. WIR sind Deutschland, WIR sind Fußballer, WIR sind Bundestrainer.

Spätestens, seit der vorläufige WM-Kader benannt wurde, hat Joachim Löw als Bundestrainer auch ein bisschen Konkurrenz bekommen. 80 Millionen sind es nicht ganz: aber zahlreiche Bundesbürger haben gerade während einer Weltmeisterschaft das Bedürfnis für ihr Heimatland aktiv zu agieren, mit zu entscheiden. Auch, wenn die Entscheidung auch wenn es nicht gut läuft, letztlich auch nur einer zu tragen hat …

Mal schauen, wie die Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft verläuft …

Mal schauen, welche interessanten Aspekte sich bei einem Blick von außen ergeben …

Mal schaun, wie gut die Maschinerie des Marketing funktioniert …

Wir werden mit Sicherheit einen Blick auf die WM werfen, wenn auch aus einem anderen Blickwinkel heraus …

Vielleicht bis bald … vielleicht sind WIR am 11. Juli alle Weltmeister;-)

Ramona Schittenhelm