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DSV-Team holt bei der Ski-Weltmeisterschaft zweimal Bronze
Die Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen (Werdenfelser Land) ist inzwischen herum. Als letztes waren die Slalom-Läufer der Herren unterwegs, der WM-Titel ging an Frankreich. Damit blieben sowohl DSV-Läufer Felix Neureuther als auch die ÖSV-Herren ohne WM-Titel. Trotzdem gewann die Skination Österreich insgesamt viermal Gold in Garmisch-Partenkirchen bzw. belegte im Team-Wettbewerb knapp geschlagen Rang 2. Der Medaillienspiegel wird klar von Österreich angeführt, die ihre Vormachtstellung auch in der ewigen Medaillienwertung vor der Schweiz und Frankreich deutlich ausbauen konnte.
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Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen auch im Riesenslalom stark
Die bisherigen Medailliengewinner dieser Weltmeisterschaft haben auch den ersten Durchgang im Riesenslalom der Herren dominiert. Der Gold-Gewinner der Kombination Aksel Lund Svindal führt vor dem Österrericher Philipp Schörghofer und Ivica Kostelic (Kroatien), die beide ebenfalls bereits mit Edelmetall in Garmisch-Partenkirchen dekoriert sind. Ebenfalls unter den Top-5 des ersten Durchgangs befindet sich Didier Cuche (Schweiz). Auch er konnte, ebenso wie Thomas Fanara (Frankreich) bereits Edelmetall um den Hals hängen lassen.
Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen erreichte nach einem Innenski-Fehler nur eine Zwischenzeit von 1:04,45, hat also einen Rückstand von 2,37 Sekunden auf den Spitzenreiter Aksel Lund Svindal. Der ebenfalls für Garmisch-Partenkirchen startende Fritz Dopfer (Schongau) liegt auf dem 13. Zwischenrang und hat einen Rückstand von 1,39 Sekunden. Stefan Luitz liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang 17. Neureuther war nicht unter den Top30.
Der zweite Durchgang beginnt um 13.30 Uhr.
Haben die DSV-Läuferinnen Chancen im Riesenslalom?
Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg, Maria Riesch: Drei Namen, die im Riesenslalom eigentlich als Garant für eine Medaillie sind. Aber: alle drei sind angeschlagen, Weltmeisterin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen wird von Rückenbeschwerden geplagt, deren Ursache unklar sind. Die Garmisch-Partenkirchenerin Maria Riesch (Führende des Gesamtweltcups in dieser Saison) sowie Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Kreuth wurden in den vergangenen Tagen von einer Grippe geschwächt. Rebensburg spricht jedoch bereits wieder davon, annähernd fit und 100 % leistungsfähig zu sein. In dieser Saison konnte sie bereits mehrfach begeistern – vielleicht auch bei der Heim-Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Neben den drei Topstars werden Lena Dürr (Germering) und Veronika Staber (Samerger / Chiemgau) antreten. Gerade Dürr hatte am Vortag beim Team-Wettbewerb begeistert und ihre beiden Rennen, die sie bestritt, jeweils gewonnen. Vielleicht ist auch hier eine Überraschung möglich?
Der Riesenslalom-Lauf beginnt um 12:00 Uhr.
Startliste:
1. Tina Maze
2. Tanja Poutiainen
3. Tessa Worley
4. Maria Riesch
5. Kathrin Zettel
6. Viktoria Rebensburg
7. Kathrin Hölzl
8. Elisabeth Görgl
9. Federica Brignone
10. Maria Pietilae-Holmner
Team-Wettbewerb – Haben die DSV-Rennläufer eine Chance?
Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Im Team-Wettstreit werden jeweils zwei weibliche und zwei männliche Team-Mitglieder einer Mannschaft gegeneinander antreten. In dieser Form ist der Team-Wettbewerb neu, die Veranstaltung soll aber für eine gewisse Attraktivität sorgen, da der Zuschauer so hautnah sieht, welcher Fahrer schneller ist. Sicherlich eine gute Idee, den erst vor einigen Jahren geschaffenen Wettbewerb zu verändern bzw. zu verbessern.
Nimmt man die Namen der bei der Weltmeisterschaft aktiven deutschen Sportler und Sportlerinnen, würde Deutschland ganz klar zu den Favoriten zählen. Als die drei Favoritinnen für den Damenpart galten die Olympiasiegerinnen Maria Riesch und Viktoria Rebensburg sowie Weltmeisterin Kathrin Hölzl. Aus Verletzungsgründen wird nur von den drei bekanntesten deutschen Ski-Damen keine dabei sein können. Vielmehr werden nun Lena Dürr (Germering), Veronika Staber (Samerberg) und Veronique Hronek (Inzell) gegen die weiblichen Konkurrentinnen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Amerika und Kanada antreten. Die jungen Damen haben ein Durchschnittsalter von 21 Jahren und stammen alle drei aus Oberbayern. Hier davon auszugehen, dass die Damen chancenlos sind, wäre ein Irrglaube. Schließlich ist gerade Dürr in dieser Saison bereits im Weltcup hinein gefahren in die Top-Klasse. Dazu kommt der Faktor “Heim-Weltmeisterschaft”. Das Publikum wird hier sicherlich eine entscheidende Rolle spielen. Denn schließlich will man die Mannschaft um die beiden für Garmich-Partenkirchen startenden Fahrer Fritz Dopfer und Felix Neureuther nach vorne peitschen. Als sechster Aktiver gehört Stefan Luitz aus Bolsterlang zum DSV-Ski-Team.
Weitere Texte rund um die Ski-Weltmeisterschaft finden Sie im Bereich Marketing “Sport-Events in Bayern”.
Südtiroler Christoph Innerhofer holt Gold im Super G
Nachdem Elisabeth Görgl am Vortag bereits Gold für die Skination Österreich holen konnte, holte heute der Südtiorler Christoph Innerhofer (Italien) Gold im Super G der Herren. Mit Innerhofer ganz oben auf dem Siegerpodest hatten dabei allerdings nicht zuviele Skifans gerechnet, denn als Favoriten galten andere, wie sein Landsmann Michael Walchhofer oder Bode Miller aus den USA.
Eröffnungsfeier der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen war ‘echt bayerisch’
Echt bayerische Spiele sollen es werden. Glanzvoll sollen die Weltmeisterschaften schon sein, aber zur Region passen. Das ist das Motto, welches sich die Veranstalter und Organisatoren im Vorfeld der Ski-Weltmeisterschaft überlegt haben. Die Eröffnungsfeier mit einem glanzvollen Auftritt der Skifahrerin Elisabeth Görgl, die den WM-Song gesungen hat, bildete hier den entsprechenden Auftakt. In die Feierlichkeiten eingebunden waren auch ehemalige Aktive wie Katja Seizinger, Markus Wasmeier sowie die beiden Maskottchen Ga und Pa.
Allerdings versuchte man, im Rahmen der Feierlichkeiten auch aufzuzeigen, was das Werdenfelser Land bzw. Garmisch Partenkirchen auszeichnet, was die Region bietet und was man hier finden kann. Aufgelockert durch ein vielfältiges Musikangebot sind bei dieser Eröffnungsfeier, an der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilgenommen hatte, sind sämtliche aktive Sportlerinnen und Sportler gemeinsam – jedoch nach Teams sortiert – eingelaufen.
Bayern Gastgeber der Ski-WM: bis 20. Februar ist die Elite des Skisports zu Gast
Der Februar steht ganz im Zeichen der Ski-Weltmeisterschaft. GA und PA sind die Maskottchen der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Stars wie Maria Riesch, Viktoria Rebensburg, Michaela Kirchgasser und Felix Neurether werden von heute an um die Podestplätze in den einzelnen Disziplinen Abfahrt, Super G, Riesenslalom und Slalom fahren.
Bayern oder insbesondere das oberbayerische Voralpenland hat sich in der Vergangenheit bereits mehrfach als guter Gastgeber der verschiedenen internationalen Großereignisse gezeigt. Neben Garmisch-Partenkirchen waren dies insbesondere Berechtesgaden mit der Kunsteisbahn am Königssee sowie dem Götschen in Bischofswiesen (Ski-Weltcup sowie Snowboard-WM). Dort kommt im Übrigen auch die Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl her, die bei der Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen erneut zu den Titelanwärtern zählen wird.
Weiter in westliche Richtung kommen Inzell und Ruhpolding: hier werden die Disziplinen Eisschnellauf und Biathlon groß geschrieben, die jeweiligen Bundesleistungszentren in den sportlichen Disziplinen sind hier beheimatet. Anni Friesinger Postma im Eisschnelllauf sorgte hier in der Vergangenheit immer wieder für einen positiven Klang des Standortes in der Öffentlichkeit. Die Veranstaltungen – Weltcups und Weltmeisterschaften hier – begeisterten bzw. begeistern durch Charme und Herzlichkeit. Denn das sind Tugenden, die die Bayern in jedem Fall auszeichnen. Feiern kann man hier in Bayern.
Auf fröhliche Siegesfeiern während der Weltmeisterschaft.






