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Rentabilität möglicher Winterspiele 2018 in München?
Derzeit sind Mitglieder des Vergabeausschusses der Olympischen Winterspiele für 2018 in München bzw. werden die für das Konzept beteiligten Regione wie Garmisch-Partenkirchen besuchen. Dabei wird unter die Lupe genommen, inwieweit die Bedingungen bereits geschaffen sind bzw. was für die Planung noch erforderlich wäre.
Das Handelsblatt veröffentlichte in seinem Portal Informationen eines Sportökonoms Holger Preuß (Mainz), der untersucht hatte, dass für Deutschland die Winterspiele 2018 durchaus lukrativ wären. Wohlfahrtsgewinne zwischen 1,7 und 3,4 Milliarden Euro werden hier genannt. Die komplette Studie wird am Mittwoch in München der Evaluierungskommission ses Internationalen Olympischen Komitees vorgestellt.
Die Botschaft, die man damit aussagen möchte: mit der Olympiabewerbung Münchens würde kein Geld verschleudert, da man vielfach auf bestehende Sportstätten zurück greifen würde, die in den vergangenen Jahren bzw. derzeit bereits Weltcuprennen bzw. Weltmeisterschaften präsentieren. Hier denke man an die derzeit statt findende Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Schönau am Königssee (Landkreis Berchtesgadener Land) sowie die kürzlich beendete Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Diese beiden Sportstätten sind definitiv im Olympiakonzept integriert, im Gespräch waren zeitweilig auch Ruhpolding (Biathlon) und Inzell (Eisschnelllauf), die letztlich in unmittelbarer Nähe zum Königssee und damit auch zu München liegen würden. Deutschland würde mit diesen Spielen gerne neuerlich unter Beweis stellen, dass man als Austragungsort von Sportveranstaltungen einiges leisten könnte.
Preuß’s Berechnungen zufolge würden sich die Olympischen Spiele über einen Zeitraum von 18 Jahren massiv auf die Wirtschaft auswirken. Gerechnet von 2018 bis 2028 wären hier Zusatzeinnahmen von 162 Millionen Euro pro Jahr für Deutschland möglich.
Ein wichtiger Punkt ist sicherlich der Tourismus, da allein während der Spiele selbst durch die ausländischen Besucher rund 980 Millionen Euro nach Deutschland fließen würden, die Folgejahre würden ebenfalls von Zusatzeinnahmen profitieren. Die Rede ist hier lt. dem Bericht im Handelsblatt von 576 Millionen die Rede.
Hauptprofiteur wäre hier natürlich die Region Oberbayerns. Aufgrund zahlreicher Verflechtungen würde sich das jedoch auch auf das gesamte Bundesgebiet auswirken. Dies würde dem Land ermöglichen, dass man verschiedene Investitionen auch im Sozial- und Krankenhaus-Sektor tätigen könnte.
Preuß, Professor in Mainz, bilanzierte die Olympiade 2018 allein aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht. Und danach wäre es für Deutschland ein Zugewinn – München 2018 könnte ein erfolgreiches Event werden. Die Entscheidung ob München bzw. die Region Oberbayern die Spiele austrägt, wird jedoch auf politischer bzw. sportpolitischer Ebene getroffen.
Im Zuge der Erhebung hatte der Wissenschaftler aus Mainz auch die Stimmung in der Bevölkerung abgefragt: und die war durchaus positiv. 43 Prozent der Befragten würden sogar in die eigene Tasche greifen, um die Spiele nach Deutschland zu holen. Aufgrund dieser so gerechneten Spendenkämen weitere 755 Millionen Euro zusammen. In die Volkswirtschaftliche Gesamtberechnung wurde dieser Wert jedoch keineswegs eingerechnet.
DSV-Team holt bei der Ski-Weltmeisterschaft zweimal Bronze
Die Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen (Werdenfelser Land) ist inzwischen herum. Als letztes waren die Slalom-Läufer der Herren unterwegs, der WM-Titel ging an Frankreich. Damit blieben sowohl DSV-Läufer Felix Neureuther als auch die ÖSV-Herren ohne WM-Titel. Trotzdem gewann die Skination Österreich insgesamt viermal Gold in Garmisch-Partenkirchen bzw. belegte im Team-Wettbewerb knapp geschlagen Rang 2. Der Medaillienspiegel wird klar von Österreich angeführt, die ihre Vormachtstellung auch in der ewigen Medaillienwertung vor der Schweiz und Frankreich deutlich ausbauen konnte.
Mehr Artikel und Informationen zur Ski-Weltmeisterschaft bzw. zu den Milka-Ski-Girls finden Sie unter www.skiriffic.com
DSV-Läuferinnen scheitern an den eigenen Nerven
Die vier deutschen Läuferinnen Susanne Riesch, Katharina Dürr, Christina Geiger und Fanny Chmelar scheiterten beim Weltmeisterschafs-Slalom in ihrer Heimat Garmisch-Partenkirchen auf dem Gudi-Berg an ihren Nerven, konnten dem Druck des Publikums offensichtlich nicht standhalten. Susanne Riesch beispielsweise schied nach einem Fahrfehler – der ihr in normalen Rennen so nicht passiert – und schied vor heimischer Kulisse aus. Ähnlich ging es Chmelar, die zwar ins Ziel kam, auf ihrem Hausberg aber nicht die Leistungen bringen konnte, die sie selbst von sich erwartet hätte. Denn Chmelar beispielsweise ist ein paar hundert Meter vom Gudiberg entfernt daheim und kannt hier in Partenkirchen jeden Winkel.
Nun lastet der Druck neuerlich auf Maria Riesch, die als Fünfte des ersten Durchgangs noch in Medailliennähe kommen möchte …
Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen auch im Riesenslalom stark
Die bisherigen Medailliengewinner dieser Weltmeisterschaft haben auch den ersten Durchgang im Riesenslalom der Herren dominiert. Der Gold-Gewinner der Kombination Aksel Lund Svindal führt vor dem Österrericher Philipp Schörghofer und Ivica Kostelic (Kroatien), die beide ebenfalls bereits mit Edelmetall in Garmisch-Partenkirchen dekoriert sind. Ebenfalls unter den Top-5 des ersten Durchgangs befindet sich Didier Cuche (Schweiz). Auch er konnte, ebenso wie Thomas Fanara (Frankreich) bereits Edelmetall um den Hals hängen lassen.
Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen erreichte nach einem Innenski-Fehler nur eine Zwischenzeit von 1:04,45, hat also einen Rückstand von 2,37 Sekunden auf den Spitzenreiter Aksel Lund Svindal. Der ebenfalls für Garmisch-Partenkirchen startende Fritz Dopfer (Schongau) liegt auf dem 13. Zwischenrang und hat einen Rückstand von 1,39 Sekunden. Stefan Luitz liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang 17. Neureuther war nicht unter den Top30.
Der zweite Durchgang beginnt um 13.30 Uhr.
Tina Maze holt Gold im Riesenslalom der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen
Der zweite Durchgang im Riesentorlauf in Garmisch-Partenkirchen ist stark drehen. Alle fünf DSV-Aktive haben sich unter den besten 33 im ersten Durchgang platziert, wobei Kathrin Hölzl als 20. auf eine weitere Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen verzichtete.
Die erste DSV-Läuferin, die im zweiten Durchgang starten wird, ist Lena Dürr vom SV Germering, die als 15. des ersten Laufes an den Start geht. Zu diesem Zeitpunkt führte T. Worley (2:21,02). Die junge Läuferin aus Oberbayern versuchte zu attakieren und hatte bereits bei der ersten Zwischenzeit bereits Rückstand auf die Weltklasseläuferin Worley aus Frankreich. Mit ihren 19 Jahren gelang ihr aber ein kämpferischer Lauf bei ihrer ersten Weltmeisterschaft im Heimatland. Worley legte im zweiten Durchgang eine Top-Laufzeit vor und verbessere sich deutlich im Gesamtklassement.
Der Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg scheiterte trotz Top-Zwischenzeit an der im Zwischenklassement führenden Tessa Worley und positionierte sich vorerst auf Platz 3 (2:21,42).
Maria Riesch schied mit einem Fahrfehler in der “Hölle” auf der Kandaharstrecke mit der besten Zwischenzeit aus.
Frederica Brignore aus Italien setzte sich als zweite des ersten Durchganges an die Spitzenposition (2:20,63).
Die Slowenin Tina Maze, als erste des ersten Durchgangs bereits mit Silber dekoriert, konnte ihre Spitzenposition behaupten und holte Gold im Riesenslalom.
Frankreich holt Gold-Medaille
Gold im insgesamt 3. Team-Wettbewerb geht an Frankreich – der Sieg im Team-Wettbewerb ergab sich aufgrund der besseren Laufzeit.
Österreich gegen Frankreich.
Anna Fenninger gegen Tessa Worley => Sieg für Fenninger, 1:0 für Österreich!
Philipp Schoerghofer gegen Cyprien Richard => Frankreich gleicht zum 1:1 aus.
Michaela Kirchgasser gegen Anemone Marmotton => Frankreich 2:0, Kirchgasser hauchdünn geschlagen
Romed Baumann gegen Thomas Fanara => Österreich gleicht zum 2:2 aus.
Unter www.skiriffic.com finden Sie mehr Informationen über Michaela Kirchgasser und die anderen Milka-Girls Maria Riesch, Tina Maze & Co.
Team-Wettbewerb – Haben die DSV-Rennläufer eine Chance?
Mann gegen Mann, Frau gegen Frau. Im Team-Wettstreit werden jeweils zwei weibliche und zwei männliche Team-Mitglieder einer Mannschaft gegeneinander antreten. In dieser Form ist der Team-Wettbewerb neu, die Veranstaltung soll aber für eine gewisse Attraktivität sorgen, da der Zuschauer so hautnah sieht, welcher Fahrer schneller ist. Sicherlich eine gute Idee, den erst vor einigen Jahren geschaffenen Wettbewerb zu verändern bzw. zu verbessern.
Nimmt man die Namen der bei der Weltmeisterschaft aktiven deutschen Sportler und Sportlerinnen, würde Deutschland ganz klar zu den Favoriten zählen. Als die drei Favoritinnen für den Damenpart galten die Olympiasiegerinnen Maria Riesch und Viktoria Rebensburg sowie Weltmeisterin Kathrin Hölzl. Aus Verletzungsgründen wird nur von den drei bekanntesten deutschen Ski-Damen keine dabei sein können. Vielmehr werden nun Lena Dürr (Germering), Veronika Staber (Samerberg) und Veronique Hronek (Inzell) gegen die weiblichen Konkurrentinnen aus Österreich, Italien, der Schweiz, Amerika und Kanada antreten. Die jungen Damen haben ein Durchschnittsalter von 21 Jahren und stammen alle drei aus Oberbayern. Hier davon auszugehen, dass die Damen chancenlos sind, wäre ein Irrglaube. Schließlich ist gerade Dürr in dieser Saison bereits im Weltcup hinein gefahren in die Top-Klasse. Dazu kommt der Faktor “Heim-Weltmeisterschaft”. Das Publikum wird hier sicherlich eine entscheidende Rolle spielen. Denn schließlich will man die Mannschaft um die beiden für Garmich-Partenkirchen startenden Fahrer Fritz Dopfer und Felix Neureuther nach vorne peitschen. Als sechster Aktiver gehört Stefan Luitz aus Bolsterlang zum DSV-Ski-Team.
Weitere Texte rund um die Ski-Weltmeisterschaft finden Sie im Bereich Marketing “Sport-Events in Bayern”.
Rennfrei in Garmisch – DSV-Team startet im Teamwettbewerb ohne Viktoria Rebensburg, Kathrin Hölzl und Maria Riesch
Der Dienstag in Garmisch-Partenkirchen ist rennfrei. Die Aussagen von Lindsay Vonn und Maria Riesch im Rahmen eines Interviews beschäftigten an diesem Tag die Fans. Vonn erklärte, dass ihr Silber-Rennen das letzte während der Weltmeisterschaft in Garmisch Partenkirchen gewesen sei. Und Maria Riesch deutete bereits an, evtl. nicht im Team-Wettbewerb starten zu können. Die endgültige Entscheidung hierüber solle am heutigen Dienstag nach einem Belastungstest fallen – und der fiel offensichtlich negativ aus. Denn Riesch sagte für den Team-Wettbewerb ab. Weltmeisterin Kathrin Hölzl und Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg hatten bereits davor für den Wettbewerb abgesagt, so beide gesundheitliche Schwierigkeiten haben.
Damit ist der Garmisch-Partenkirchener Felix Neureuter der bekannteste im Team des DSV-Teams. Im Team zählt aber auch der Teamgeist und die Zuschauer. Fritz Dopfer (Garmisch-Partenkirchen), Stefan Luitz (Bolsterlang), Lena Dürr (Germering), Veronika Staber (Samerberg) und Veronique Hronek (Inzell) bilden das Team im Team-Wettbewerb.
Das Nations Team Event, wie der Bewerb offiziell gilt, hat für den DSV tradition. Denn mit Hilde Gerg, Martina Ertl-Renz und Felix Neureuther konnte man die erste Auflage des Bewerbes 2005 für sich entscheiden.
In der nun dritten Auflage
Erst zum dritten Mal wird im direkten Duell im Parallel-Riesenslalom gegeneinander gefahren. Pro Nation starten jeweils zwei Athletinnen und Athleten. Insgesamt dürfen maximal sechs Sportler bzw. Sportlerinnen nominiert werden. Gefahren wird zeitgleich.
Norwegen mit dem ersten Gold: Super-Kombinationssieger Svindal
Zweiter Streich von Liz Görgl: die Österreicherin holt ihre zweite Goldmedaille
Elisabeth Görgl setzt erneut die Bestmarke im Abfahrtsrennen – die ÖSV-Athletin raste die Kandahar-Strecke hinunter und schaffte sich eine deutliche Bestmarke vor der Konkurrenz. Direkt nach ihr fuhr die Grippekranke Maria Riesch, geschwächt durch Husten. Es gelang ihr zwar nicht, die Bestzeit von Görgl zu kippen, allerdings konnte die Garmisch-Partenkirchenerin im Endergebnis den dritten Rang erzielen. Glückwunsch MARIA. Zwischen Görgl und Riesch schob sich die US-Amerikanerin Lindsay Vonn
Eric Guay wird Abfahrtssieger
Rennfreier Tag in Garmisch-Partenkirchen: Troglauer Buam mit Auftritt
Südtiroler Christoph Innerhofer holt Gold im Super G
Nachdem Elisabeth Görgl am Vortag bereits Gold für die Skination Österreich holen konnte, holte heute der Südtiorler Christoph Innerhofer (Italien) Gold im Super G der Herren. Mit Innerhofer ganz oben auf dem Siegerpodest hatten dabei allerdings nicht zuviele Skifans gerechnet, denn als Favoriten galten andere, wie sein Landsmann Michael Walchhofer oder Bode Miller aus den USA.







