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Francesco Friedrich gegen Karl Angerer: Bob-Herren machen Weltmeisterschaft unter sich aus

Mit 6 Hundertstelsekunden Abstand hatten die Skeleton-Damen die Bob-Herren auf die Reise geschickt. Deutschland I mit Anja Huber lag vor dem letzten Lauf knapp vor Deutschland II, wo Marion Thees an Francesco Friedrich ‘übergeben’ hatte.  Das Team aus Kanada (Platz 3) konnten die DSV-Athleten dabei klar in Schach halten. Der Lokalmathador Karl Angerer schaffte es am Ende nicht, dass Deutschland I sich vor Deutschland II platzierte.

Damit siegten Sandra Kiriasis, Francesco Friedrich (Bob), Marion Thees und Michael Halilovic (Skeleton) vor ihren deutschen Mannschaftskollegen Cathleen Martini, Karl Angerer (Bob), Anja Huber und ….  (Skeleton). Am Ende war der Vorsprung 6 Hundertstel Sekunden – allerdings anders herum, als vor dem Herren-Zweiter-Bob.

Zweierbob – auch bei den Herren gab es am Königssee die ersten Medaillien für den Deutschen Bobverband

Vier Läufe müssen bei Weltmeisterschaften mit dem Bob bewältigt werden. Die Athleten bestreiten zwei Läufe pro Tag. Beim vierten Lauf geht es entsprechend der bisherigen Leistungen. Zuerst der Zehnte, dann der Erste. Spitzengeschwindigkeiten von um die 115 km/h sind die Bobs mit den schmalen Kufen auf der Kunsteisbahn unterwegs.

Vor einer Traumkulisse waren die Athleten wie Simone Bertazzo (Italien), Lyndon Rush (Kanada), Alexander Subkow (Russland) sowie die deutschen Bobs um Karl Angerer, Francesco Friedrich, Manuel Machata und Thomas Florschütz unterwegs. Einige von ihren waren dabei vor heimischem Publikum unterwegs, da sie aus dem Berchtesgadener Land (Ramsau, Markt Schellenberg oder Berchtesgaden) stammen.

Bundestrainer Christoph Langen zeigt sich begeistert ob der Leistungen der teils noch jungen Athleten, die während der Saison schon für Aufregung sorgten (Machata wurde Weltcup-Sieger in seiner ersten ernsthaften Saison).

Die beiden Bobs um Thomas Florschütz und Manuel Machata waren nach vier Läufen zeitgleich und gewannen damit beide die Silber-Medaillie.

Kunsteisbahn am Königssee ist umgebaut worden

Die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Schönau am Königssee hat begonnen. Das Berchtesgadener Land ist Austragungsort dieser Weltmeisterschaft. Die Eröffnungsfeier fand am Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden statt. Anja Huber, Skeleton-Weltmeisterin, war die Fahnenträgerin des Deutschen Teams. Neben den Favoriten-Nationen waren auch untypische Wintersport-Nationen wie Südafrika mit am Start, die sicherlich während der Wettkämpfe nicht zu den Top-Favoriten gehören. Nach dem Einmarsch der Aktiven wurde auf dem Weihnachtsschützenplatz direkt im Ortszentrum von Berchtesgaden noch ein kleines Showprogramm gezeigt, um Fans und Sportler auf die Weltmeisterschaften einzustimmen und für Feierlaune zu sorgen.

Deutschland gehört sowohl bei den Frauen als auch bei den Herren im Bobsport mit zu den Favoriten. Zu nennen sind hier Atlethen wie Sandra Kiriasis, Cathlen Martini oder die Skeletonfahrerinnen um Anja Huber.