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Zweierbob – auch bei den Herren gab es am Königssee die ersten Medaillien für den Deutschen Bobverband

Vier Läufe müssen bei Weltmeisterschaften mit dem Bob bewältigt werden. Die Athleten bestreiten zwei Läufe pro Tag. Beim vierten Lauf geht es entsprechend der bisherigen Leistungen. Zuerst der Zehnte, dann der Erste. Spitzengeschwindigkeiten von um die 115 km/h sind die Bobs mit den schmalen Kufen auf der Kunsteisbahn unterwegs.

Vor einer Traumkulisse waren die Athleten wie Simone Bertazzo (Italien), Lyndon Rush (Kanada), Alexander Subkow (Russland) sowie die deutschen Bobs um Karl Angerer, Francesco Friedrich, Manuel Machata und Thomas Florschütz unterwegs. Einige von ihren waren dabei vor heimischem Publikum unterwegs, da sie aus dem Berchtesgadener Land (Ramsau, Markt Schellenberg oder Berchtesgaden) stammen.

Bundestrainer Christoph Langen zeigt sich begeistert ob der Leistungen der teils noch jungen Athleten, die während der Saison schon für Aufregung sorgten (Machata wurde Weltcup-Sieger in seiner ersten ernsthaften Saison).

Die beiden Bobs um Thomas Florschütz und Manuel Machata waren nach vier Läufen zeitgleich und gewannen damit beide die Silber-Medaillie.

Cathleen Martini gewinnt Gold im Zweier-Bob auf der Kunsteisbahn in Königssee

Gold für Martini, Blech für Kiriasis: so nah liegen Freude und Trauer im deutschen Bob-Team zusammen. Gemeinsam mit Romy Logsch ist damit die erste WM-Medaillie 2011 gesichert und das Publikum am Königssee wird zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Silber und Bronze gehen an die USA und an Kanada.

Lange Anreise, kaum Trainingsmöglichkeiten und doch unter den Top 15: Australiens Bobfahrerinnen

Ihre Heimat Sydney bringt man mit Sonne, Strand und Surfen in Verbindung. Die beiden Australierinnen Astrid Loch-Wilkinson and Cecilia McIntosh sind aber keine Surferinnen oder Schwimmerinnen. Die beiden jungen Frauen aus Sydney sind Bobfahrerinnen und versuche, bei der Weltmeisterschaft in der Kunsteisbahn am Königssee ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch wenn ihre Trainingsbedingungen merklich schlechter sind, als die der deutschen oder der österreichischen Sportlerinnen. Denn dort gibt es direkt im eigenen Land Weltcup-taugliche Bahnen sowie Leistungszentren – so wie z.B. am Königssee oder in Altenmarkt. Die Australierinnen müssen sich dagegen eher mit anderen Sportarten oder mittels eines Trockentrainings fit für die Wintersaison machen. Auch findet man die jungen Damen aus Sydney nicht bei jedem Weltcuprennen. Dies hängt auch mit den hohen Transportkosten zusammen. Nur wer zu den Top-Läufern zählt, hat Sponsoren und kann sich die Reisekosten finanzieren lassen. Andernfalls muss man dies als aktiver Sportler selbst übernehmen. Und das kann bei hohen Anreisekosten ziemlich teuer werden.

Aber wenn man diese Komponenten berücksichtigt, ist die Top-15-Platzierung der Australierinnen deutlich höher einzustufen und zu bewerten ;-).

DSV-Läuferinnen scheitern an den eigenen Nerven

Die vier deutschen Läuferinnen Susanne Riesch, Katharina Dürr, Christina Geiger und Fanny Chmelar scheiterten beim Weltmeisterschafs-Slalom in ihrer Heimat Garmisch-Partenkirchen auf dem Gudi-Berg an ihren Nerven, konnten dem Druck des Publikums offensichtlich nicht standhalten. Susanne Riesch beispielsweise schied nach einem Fahrfehler – der ihr in normalen Rennen so nicht passiert – und schied vor heimischer Kulisse aus. Ähnlich ging es Chmelar, die zwar ins Ziel kam, auf ihrem Hausberg aber nicht die Leistungen bringen konnte, die sie selbst von sich erwartet hätte. Denn Chmelar beispielsweise ist ein paar hundert Meter vom Gudiberg entfernt daheim und kannt hier in Partenkirchen jeden Winkel.

Nun lastet der Druck neuerlich auf Maria Riesch, die als Fünfte des ersten Durchgangs noch in Medailliennähe kommen möchte …

Damen sind im Zweier-Bob auf Goldkurs

Cathleen Martini will mit ihrer Anschieberin Romy Logsch Gold gewinnen. Nach zwei von vier Läufen liegt die DSV-Starterin mit 11 hundertsten Sekunden Vorsprung auf Rang 1. Bei der Weltmeisterschaft in Königssee liegen zwei Nordamerikanische Teams auf den Plätzen zwei und drei. Dahinter folgt Sandra Kiriasis mit dem nächsten Deutschen Bob. Auch Kiriasis ist als Viertplatzierte nur mit einem Rückstand von 19 Hundertstelsekunden unterwegs. Die Entscheidung, wer in Schönau am Königssee Gold, Silber und Bronze gewinnt, fällt am Samstag gegen Mittag.

Stefan Luitz – wer ist dieser 18 Jährige Allgäuer denn?

Stefan Luitz ist 18 Jahre alt und stammt vom SC Bolsterlang. Im Januar bei der Junioren-Weltmeisterschaft kam er zu Medaillienehren. Bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen 2011 soll er vor allem Erfahrung sammeln. Erfahrung für die zukünftigen Aufgaben im Weltcup, bei internationalen Wettbewerben und vielleicht auch für die Olympischen Spiele 2018. Gewinnt München nämlich den Zuschlag, werden die alpinen Wettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen stattfinden.

Der junge Skifahrer stammt aus dem Allgäu und hat bislang gerade einmal zwei Weltcuprennen bestritten. Ansonsten tummelt sich Luitz in Jugendwettbewerben sowie im Europacup.

Seinen ersten Auftritt bei der Ski-Weltmeisterschaft bestritt der Allgäuer bereits im Team-Wettbewerb am Mittwoch.

Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen auch im Riesenslalom stark

Die bisherigen Medailliengewinner dieser Weltmeisterschaft haben auch den ersten Durchgang im Riesenslalom der Herren dominiert. Der Gold-Gewinner der Kombination Aksel Lund Svindal führt vor dem Österrericher Philipp Schörghofer und Ivica Kostelic (Kroatien), die beide ebenfalls bereits mit Edelmetall in Garmisch-Partenkirchen dekoriert sind. Ebenfalls unter den Top-5 des ersten Durchgangs befindet sich Didier Cuche (Schweiz). Auch er konnte, ebenso wie Thomas Fanara (Frankreich) bereits Edelmetall um den Hals hängen lassen.

Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen erreichte nach einem Innenski-Fehler nur eine Zwischenzeit von 1:04,45, hat also einen Rückstand von 2,37 Sekunden auf den Spitzenreiter Aksel Lund Svindal. Der ebenfalls für Garmisch-Partenkirchen startende Fritz Dopfer (Schongau) liegt auf dem 13. Zwischenrang und hat einen Rückstand von 1,39 Sekunden. Stefan Luitz liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang 17. Neureuther war nicht unter den Top30.

Der zweite Durchgang beginnt um 13.30 Uhr.

Devisenhandel – Auch Sportereignisse bieten verschiedene Münzen

Von der Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen gibt es eine eigene 10-Euro-Münze. Diese wurde im Vorfeld der Weltmeisterschaften der alpinen Skirennläufer geschaffen und für die Münzsammler angeboten.

Generell ist es so, dass von den meisten sportlichen Großereignissen – beispielsweise Fußball-Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen u.ä. – aber auch großen Ereignissen, wie dem Besuch von hochrangigen Persönlichkeiten wie beispielsweise dem Papst sog. Münzsonderprägungen erstellt werden. Diese sind einerseits reguläre Zahlungsmittel, andererseits haben diese speziellen Münzen (die nur in einer limitierten Auflage erstellt werden) gerade unter Sammlern einen teilweise hohen Wert.

Speziell Münzen, die aus dem Vatikanstaat sind, erhöhen ihren Wert oftmals sehr stark. Allerdings benötigt man immer auch den entsprechenden Interessenten, der die vorhandene Münze auch entsprechend einschätzt und bewertet.

Kunsteisbahn am Königssee ist umgebaut worden

Die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Schönau am Königssee hat begonnen. Das Berchtesgadener Land ist Austragungsort dieser Weltmeisterschaft. Die Eröffnungsfeier fand am Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden statt. Anja Huber, Skeleton-Weltmeisterin, war die Fahnenträgerin des Deutschen Teams. Neben den Favoriten-Nationen waren auch untypische Wintersport-Nationen wie Südafrika mit am Start, die sicherlich während der Wettkämpfe nicht zu den Top-Favoriten gehören. Nach dem Einmarsch der Aktiven wurde auf dem Weihnachtsschützenplatz direkt im Ortszentrum von Berchtesgaden noch ein kleines Showprogramm gezeigt, um Fans und Sportler auf die Weltmeisterschaften einzustimmen und für Feierlaune zu sorgen.

Deutschland gehört sowohl bei den Frauen als auch bei den Herren im Bobsport mit zu den Favoriten. Zu nennen sind hier Atlethen wie Sandra Kiriasis, Cathlen Martini oder die Skeletonfahrerinnen um Anja Huber.

Tina Maze holt Gold im Riesenslalom der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen

Der zweite Durchgang im Riesentorlauf in Garmisch-Partenkirchen ist stark drehen. Alle fünf DSV-Aktive haben sich unter den besten 33 im ersten Durchgang platziert, wobei Kathrin Hölzl als 20. auf eine weitere Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen verzichtete.

Die erste DSV-Läuferin, die im zweiten Durchgang starten wird, ist Lena Dürr vom SV Germering, die als 15. des ersten Laufes an den Start geht. Zu diesem Zeitpunkt führte T. Worley (2:21,02). Die junge Läuferin aus Oberbayern versuchte zu attakieren und hatte bereits bei der ersten Zwischenzeit bereits Rückstand auf die Weltklasseläuferin Worley aus Frankreich. Mit ihren 19 Jahren gelang ihr aber ein kämpferischer Lauf bei ihrer ersten Weltmeisterschaft im Heimatland. Worley legte im zweiten Durchgang eine Top-Laufzeit vor und verbessere sich deutlich im Gesamtklassement.

Der Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg scheiterte trotz Top-Zwischenzeit an der im Zwischenklassement führenden Tessa Worley und positionierte sich vorerst auf Platz 3 (2:21,42).
Maria Riesch schied mit einem Fahrfehler in der “Hölle” auf der Kandaharstrecke mit der besten Zwischenzeit aus.

Frederica Brignore aus Italien setzte sich als zweite des ersten Durchganges an die Spitzenposition (2:20,63).

Die Slowenin Tina Maze, als erste des ersten Durchgangs bereits mit Silber dekoriert, konnte ihre Spitzenposition behaupten und holte Gold im Riesenslalom.

Tina Maze führt nach erstem Riesenslalom-Lauf, Riesch auf 4., Rebensburg auf 6

Die ersten sechs Läuferinnen sind innerhalb einer Sekunde: Tina Maze führt, WM-Heldin Elisabeth Görgl liegt auf Rang 3, Maria Riesch ist Vierte. Die Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Kreuth liegt bisher nach dem ersten Lauf auf Position 6 in Angriffsposition.

Die amtierende Weltmeisterin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen hat sich mit Schmerzen für den zweiten Lauf qualifiziert, wird aber dort nicht antreten, sondern sich auch während der noch verbleibenden Saison auskurieren. Hölzls Ziel: für die Saison 2011/2012 fit werden und von neuem attakieren.

Auf Platz 16. platzierte sich auch die DSV-Läuferin Lena Dürr, die im zweiten Durchgang ebenfalls angreifen will. Die fünfte deutsche Läuferin Veronika Staber aus dem Chiemgau konnte sich als 33. nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Der zweite Durchgang in Garmisch-Partenkirchen beginnt um 15.00.

Haben die DSV-Läuferinnen Chancen im Riesenslalom?

Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg, Maria Riesch: Drei Namen, die im Riesenslalom eigentlich als Garant für eine Medaillie sind. Aber: alle drei sind angeschlagen, Weltmeisterin Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen wird von Rückenbeschwerden geplagt, deren Ursache unklar sind. Die Garmisch-Partenkirchenerin Maria Riesch (Führende des Gesamtweltcups in dieser Saison) sowie Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Kreuth wurden in den vergangenen Tagen von einer Grippe geschwächt. Rebensburg spricht jedoch bereits wieder davon, annähernd fit und 100 % leistungsfähig zu sein. In dieser Saison konnte sie bereits mehrfach begeistern – vielleicht auch bei der Heim-Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen. Neben den drei Topstars werden Lena Dürr (Germering) und Veronika Staber (Samerger / Chiemgau) antreten. Gerade Dürr hatte am Vortag beim Team-Wettbewerb begeistert und ihre beiden Rennen, die sie bestritt, jeweils gewonnen. Vielleicht ist auch hier eine Überraschung möglich?

Der Riesenslalom-Lauf beginnt um 12:00 Uhr.

Startliste:
1. Tina Maze
2. Tanja Poutiainen
3. Tessa Worley
4. Maria Riesch
5. Kathrin Zettel
6. Viktoria Rebensburg
7. Kathrin Hölzl
8. Elisabeth Görgl
9. Federica Brignone
10. Maria Pietilae-Holmner

Die WM in Garmisch-Partenkirchen ist ganz in lila getaucht …

Die vier silbernen Ringe des Automobilkonzerns prangern auf roten Bannern. Egal, wohin man in Garmisch-Partenkirchen im Umfeld der Skipiste blickt, findet man das Logo des Autobauern aus dem oberbayerischen Ingolstadt. Auf einem Heißluftballon, im Zielraum, auf den Shuttle-Fahrzeugen, auf einem Banner über der Skipiste, im Starthäuschen, auf den Trainingsanzügen, das Unternehmen präsentiert sich im Ortszentrum auf dem die Sieger sich präsentieren und ihr Edelmetall abholen.

Sport-Events mit Fotos festhalten

Alles, was nicht in rot und silber “dekoriert ist”, ist in lila Hand. Die bekannte Milka-Kuh, steht auf dem WM-Platz. Auf der unterschreiben alle Medaillen-Gewinner dieser Weltmeisterschaft täglich pünktlich um 18.15 Uhr. Während der Weltmeisterschaft wurden auch verschiedenste Promotionaktionen durchgeführt. So liefen am Valentinstag im Ortsbereich von Garmisch-Partenkirchen zwei Kühe umher, die die neue Werbebotschaft von Milka präsentierten: “TRAU DICH ZART ZU SEIN. Jeder, der die Kuh drückt, erhält ein Milka-Schokoladenherz. An diesem Tag startete der Schokoladenhersteller seine neue Werbekampagne, mit der ein großes Publikum erreicht werden soll.