Category Archives: Sport-Events in Bayern

Revanche für die WM 2010: Deutschland spielt gg. Uruguay

… zurück 2010. Deutschland und Uruguay verlieren jeweils ihre Halbfinalspiele bei der WM in Südafrika. Statt um den WM-Titel zu spielen, treffen die beiden ehemaligen Weltmeister im Spiel um Platz 3 aufeinander. Der Südamerika-Champ Uruguay trifft auf die Strategen aus Deutschland. Inzwischen wissen wir natürlich, dass Deutschland die Super-WM in Südafrika mit Platz 3 und dem Sieg über Uruguay gekrönt hat. Für die Fußball-Nationalmannschaft der Männer hat sich seither aber die Sportwelt weiter entwickelt. Joachim Löw versucht bereits, die Mannschaft für die Europameisterschaft 2012 zu formen und zu finden. Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Philip Lahm … Namen, die hier wohl eine Rolle spielen werden.

Am heutigen Sonntag gibt es allerdings erst einmal ein Kräftemessen mit den Spielern aus Uruguay. Die beiden Mannschaften treten in Sinsheim gegeneinander an uns spielen hier zugunsten der DFB-Stiftung Egidius Braun.

Francesco Friedrich gegen Karl Angerer: Bob-Herren machen Weltmeisterschaft unter sich aus

Mit 6 Hundertstelsekunden Abstand hatten die Skeleton-Damen die Bob-Herren auf die Reise geschickt. Deutschland I mit Anja Huber lag vor dem letzten Lauf knapp vor Deutschland II, wo Marion Thees an Francesco Friedrich ‘übergeben’ hatte.  Das Team aus Kanada (Platz 3) konnten die DSV-Athleten dabei klar in Schach halten. Der Lokalmathador Karl Angerer schaffte es am Ende nicht, dass Deutschland I sich vor Deutschland II platzierte.

Damit siegten Sandra Kiriasis, Francesco Friedrich (Bob), Marion Thees und Michael Halilovic (Skeleton) vor ihren deutschen Mannschaftskollegen Cathleen Martini, Karl Angerer (Bob), Anja Huber und ….  (Skeleton). Am Ende war der Vorsprung 6 Hundertstel Sekunden – allerdings anders herum, als vor dem Herren-Zweiter-Bob.

Königssee: Teamwettbewerb aus Skeleton und Bob für die deutschen ein erfolgreiches Pflaster

Zwei Deutsche Teams unter den besten drei – mit viel Glück folgt im dritten WM-Wettbewerb in Schönau am Königssee bereits die nächste Medaillie für Gastgeber Deutschland.

In diesem Teamwettbewerb treten die Bob- und Skeleton-Fahrer gemeinsam an. Deutschland ist hier mit zwei Teams vertreten, die beide um den Sieg mitfahren können.

DSV-Team holt bei der Ski-Weltmeisterschaft zweimal Bronze

Die Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen (Werdenfelser Land) ist inzwischen herum. Als letztes waren die Slalom-Läufer der Herren unterwegs, der WM-Titel ging an Frankreich. Damit blieben sowohl DSV-Läufer Felix Neureuther als auch die ÖSV-Herren ohne WM-Titel. Trotzdem gewann die Skination Österreich insgesamt viermal Gold in Garmisch-Partenkirchen bzw. belegte im Team-Wettbewerb knapp geschlagen Rang 2. Der Medaillienspiegel wird klar von Österreich angeführt, die ihre Vormachtstellung auch in der ewigen Medaillienwertung vor der Schweiz und Frankreich deutlich ausbauen konnte.

Mehr Artikel und Informationen zur Ski-Weltmeisterschaft bzw. zu den Milka-Ski-Girls finden Sie unter www.skiriffic.com

Zweierbob – auch bei den Herren gab es am Königssee die ersten Medaillien für den Deutschen Bobverband

Vier Läufe müssen bei Weltmeisterschaften mit dem Bob bewältigt werden. Die Athleten bestreiten zwei Läufe pro Tag. Beim vierten Lauf geht es entsprechend der bisherigen Leistungen. Zuerst der Zehnte, dann der Erste. Spitzengeschwindigkeiten von um die 115 km/h sind die Bobs mit den schmalen Kufen auf der Kunsteisbahn unterwegs.

Vor einer Traumkulisse waren die Athleten wie Simone Bertazzo (Italien), Lyndon Rush (Kanada), Alexander Subkow (Russland) sowie die deutschen Bobs um Karl Angerer, Francesco Friedrich, Manuel Machata und Thomas Florschütz unterwegs. Einige von ihren waren dabei vor heimischem Publikum unterwegs, da sie aus dem Berchtesgadener Land (Ramsau, Markt Schellenberg oder Berchtesgaden) stammen.

Bundestrainer Christoph Langen zeigt sich begeistert ob der Leistungen der teils noch jungen Athleten, die während der Saison schon für Aufregung sorgten (Machata wurde Weltcup-Sieger in seiner ersten ernsthaften Saison).

Die beiden Bobs um Thomas Florschütz und Manuel Machata waren nach vier Läufen zeitgleich und gewannen damit beide die Silber-Medaillie.

Cathleen Martini gewinnt Gold im Zweier-Bob auf der Kunsteisbahn in Königssee

Gold für Martini, Blech für Kiriasis: so nah liegen Freude und Trauer im deutschen Bob-Team zusammen. Gemeinsam mit Romy Logsch ist damit die erste WM-Medaillie 2011 gesichert und das Publikum am Königssee wird zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Silber und Bronze gehen an die USA und an Kanada.

Lange Anreise, kaum Trainingsmöglichkeiten und doch unter den Top 15: Australiens Bobfahrerinnen

Ihre Heimat Sydney bringt man mit Sonne, Strand und Surfen in Verbindung. Die beiden Australierinnen Astrid Loch-Wilkinson and Cecilia McIntosh sind aber keine Surferinnen oder Schwimmerinnen. Die beiden jungen Frauen aus Sydney sind Bobfahrerinnen und versuche, bei der Weltmeisterschaft in der Kunsteisbahn am Königssee ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch wenn ihre Trainingsbedingungen merklich schlechter sind, als die der deutschen oder der österreichischen Sportlerinnen. Denn dort gibt es direkt im eigenen Land Weltcup-taugliche Bahnen sowie Leistungszentren – so wie z.B. am Königssee oder in Altenmarkt. Die Australierinnen müssen sich dagegen eher mit anderen Sportarten oder mittels eines Trockentrainings fit für die Wintersaison machen. Auch findet man die jungen Damen aus Sydney nicht bei jedem Weltcuprennen. Dies hängt auch mit den hohen Transportkosten zusammen. Nur wer zu den Top-Läufern zählt, hat Sponsoren und kann sich die Reisekosten finanzieren lassen. Andernfalls muss man dies als aktiver Sportler selbst übernehmen. Und das kann bei hohen Anreisekosten ziemlich teuer werden.

Aber wenn man diese Komponenten berücksichtigt, ist die Top-15-Platzierung der Australierinnen deutlich höher einzustufen und zu bewerten ;-) .

DSV-Läuferinnen scheitern an den eigenen Nerven

Die vier deutschen Läuferinnen Susanne Riesch, Katharina Dürr, Christina Geiger und Fanny Chmelar scheiterten beim Weltmeisterschafs-Slalom in ihrer Heimat Garmisch-Partenkirchen auf dem Gudi-Berg an ihren Nerven, konnten dem Druck des Publikums offensichtlich nicht standhalten. Susanne Riesch beispielsweise schied nach einem Fahrfehler – der ihr in normalen Rennen so nicht passiert – und schied vor heimischer Kulisse aus. Ähnlich ging es Chmelar, die zwar ins Ziel kam, auf ihrem Hausberg aber nicht die Leistungen bringen konnte, die sie selbst von sich erwartet hätte. Denn Chmelar beispielsweise ist ein paar hundert Meter vom Gudiberg entfernt daheim und kannt hier in Partenkirchen jeden Winkel.

Nun lastet der Druck neuerlich auf Maria Riesch, die als Fünfte des ersten Durchgangs noch in Medailliennähe kommen möchte …

Damen sind im Zweier-Bob auf Goldkurs

Cathleen Martini will mit ihrer Anschieberin Romy Logsch Gold gewinnen. Nach zwei von vier Läufen liegt die DSV-Starterin mit 11 hundertsten Sekunden Vorsprung auf Rang 1. Bei der Weltmeisterschaft in Königssee liegen zwei Nordamerikanische Teams auf den Plätzen zwei und drei. Dahinter folgt Sandra Kiriasis mit dem nächsten Deutschen Bob. Auch Kiriasis ist als Viertplatzierte nur mit einem Rückstand von 19 Hundertstelsekunden unterwegs. Die Entscheidung, wer in Schönau am Königssee Gold, Silber und Bronze gewinnt, fällt am Samstag gegen Mittag.

Stefan Luitz – wer ist dieser 18 Jährige Allgäuer denn?

Stefan Luitz ist 18 Jahre alt und stammt vom SC Bolsterlang. Im Januar bei der Junioren-Weltmeisterschaft kam er zu Medaillienehren. Bei der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen 2011 soll er vor allem Erfahrung sammeln. Erfahrung für die zukünftigen Aufgaben im Weltcup, bei internationalen Wettbewerben und vielleicht auch für die Olympischen Spiele 2018. Gewinnt München nämlich den Zuschlag, werden die alpinen Wettbewerbe in Garmisch-Partenkirchen stattfinden.

Der junge Skifahrer stammt aus dem Allgäu und hat bislang gerade einmal zwei Weltcuprennen bestritten. Ansonsten tummelt sich Luitz in Jugendwettbewerben sowie im Europacup.

Seinen ersten Auftritt bei der Ski-Weltmeisterschaft bestritt der Allgäuer bereits im Team-Wettbewerb am Mittwoch.

Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen auch im Riesenslalom stark

Die bisherigen Medailliengewinner dieser Weltmeisterschaft haben auch den ersten Durchgang im Riesenslalom der Herren dominiert. Der Gold-Gewinner der Kombination Aksel Lund Svindal führt vor dem Österrericher Philipp Schörghofer und Ivica Kostelic (Kroatien), die beide ebenfalls bereits mit Edelmetall in Garmisch-Partenkirchen dekoriert sind. Ebenfalls unter den Top-5 des ersten Durchgangs befindet sich Didier Cuche (Schweiz). Auch er konnte, ebenso wie Thomas Fanara (Frankreich) bereits Edelmetall um den Hals hängen lassen.

Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen erreichte nach einem Innenski-Fehler nur eine Zwischenzeit von 1:04,45, hat also einen Rückstand von 2,37 Sekunden auf den Spitzenreiter Aksel Lund Svindal. Der ebenfalls für Garmisch-Partenkirchen startende Fritz Dopfer (Schongau) liegt auf dem 13. Zwischenrang und hat einen Rückstand von 1,39 Sekunden. Stefan Luitz liegt nach dem ersten Durchgang auf Rang 17. Neureuther war nicht unter den Top30.

Der zweite Durchgang beginnt um 13.30 Uhr.

Devisenhandel – Auch Sportereignisse bieten verschiedene Münzen

Von der Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen gibt es eine eigene 10-Euro-Münze. Diese wurde im Vorfeld der Weltmeisterschaften der alpinen Skirennläufer geschaffen und für die Münzsammler angeboten.

Generell ist es so, dass von den meisten sportlichen Großereignissen – beispielsweise Fußball-Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen u.ä. – aber auch großen Ereignissen, wie dem Besuch von hochrangigen Persönlichkeiten wie beispielsweise dem Papst sog. Münzsonderprägungen erstellt werden. Diese sind einerseits reguläre Zahlungsmittel, andererseits haben diese speziellen Münzen (die nur in einer limitierten Auflage erstellt werden) gerade unter Sammlern einen teilweise hohen Wert.

Speziell Münzen, die aus dem Vatikanstaat sind, erhöhen ihren Wert oftmals sehr stark. Allerdings benötigt man immer auch den entsprechenden Interessenten, der die vorhandene Münze auch entsprechend einschätzt und bewertet.

Kunsteisbahn am Königssee ist umgebaut worden

Die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft in Schönau am Königssee hat begonnen. Das Berchtesgadener Land ist Austragungsort dieser Weltmeisterschaft. Die Eröffnungsfeier fand am Weihnachtsschützenplatz in Berchtesgaden statt. Anja Huber, Skeleton-Weltmeisterin, war die Fahnenträgerin des Deutschen Teams. Neben den Favoriten-Nationen waren auch untypische Wintersport-Nationen wie Südafrika mit am Start, die sicherlich während der Wettkämpfe nicht zu den Top-Favoriten gehören. Nach dem Einmarsch der Aktiven wurde auf dem Weihnachtsschützenplatz direkt im Ortszentrum von Berchtesgaden noch ein kleines Showprogramm gezeigt, um Fans und Sportler auf die Weltmeisterschaften einzustimmen und für Feierlaune zu sorgen.

Deutschland gehört sowohl bei den Frauen als auch bei den Herren im Bobsport mit zu den Favoriten. Zu nennen sind hier Atlethen wie Sandra Kiriasis, Cathlen Martini oder die Skeletonfahrerinnen um Anja Huber.